Nie wieder Spyware?

10. August 2003, 10:03
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US-Kongressabgeordnete bringt Gesetzesvorschlag gegen unerlaubte Installation der Software ein

Die kalifornische Kongressabgeordnete Mary Bono hat einen Gesetzesvorschlag gegen die Installation von Spyware eingebracht und dürfte damit sowohl den Tauschbörsen-Usern wie auch der Urheberrechtsindustrie einen Gefallen erwiesen haben.

"SPI"-Act

Der "Safeguard Against Privacy Invasions Act" (SPI Act, H.R. 2929) sieht vor, dass in Zukunft Spyware-Komponenten nur dann installiert werden dürfen, wenn der Anwender zuvor eindeutig und nachhaltig über die Existenz und die Funktionsweise der Software informiert wurde. Bislang wurde Spyware meist mit diversen Freeware-Programmen oder bei P2P-Clients "versteckt" und installierte sich automatisch auf den Rechnern der User. Wenn überhaupt auf diesen Umstand hingewiesen wurde, dann meist gut verborgen in den Geschäftsbedingungen oder Privacy Policies.

Gegen die Tauschbörsen

Viele Tauschbörsen finanzieren sich über derartige Spyware - sehr zum Ärgernis der User. Mit einem Verbot könnten die User wohl sehr gut leben - aber auch die Urheberrechtsindustrie könnte sich freuen, da den Tauschbörsen so eine lukrative Verdienstmöglichkeit entzogen werden würde.(red)

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