Anzeichen für Erholung der Ozonschicht

6. August 2003, 11:01
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Abbau seit 1997 verlangsamt

Washington - US-Forscher haben konkrete Hinweise für die Erholung des oberen Teils der schützenden Ozonschicht entdeckt. Grund sei das Ende der Fluorchlorkohlenwasserstoff-Produktion (FCKW).

Ausgewertet wurden die Daten von drei Satelliten der US-Weltraumagentur Nasa und drei internationalen Bodenstationen. Dabei zeigte sich, dass der Abbau des oberen Teils der Ozonschicht in 35 bis 45 Kilometer Höhe über der Erdoberfläche seit 1997 verlangsamt ist. "Wir gewinnen noch kein Ozon, aber wir verlieren es weniger schnell. In den kommenden Jahren sollten wir dann auch ein Ozon-Plus verbuchen", sagte Newchurch voraus. Verantwortlich sei der gedrosselte Ausstoß von Chlor aus FCKW.

Für den unteren Teil der Ozonschicht, 20 bis 35 Kilometer über der Erde, der 80 Prozent der Schutzwirkung vor schädlichen UV-Strahlen ausmacht, gibt es jedoch noch keine derartigen Anzeichen. Chlorvermeidung könne niemals die Probleme der unteren Stratosphäre lösen: Dort gebe es nach wie vor zu viele belastende Faktoren. Zum Beispiel die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan. (APA/DER STANDARD, rintausgabe, 1.8.2003)

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