Zeitungs-Kolporteure bleiben in der Wiener City

4. August 2003, 10:55
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VP-Bezirksvorsteher fordert Einschränkung der Verkaufsflächen von Zeitschriften auf Gehwegen

Wien - Die Zeitungs-Kolporteure in der Wiener Innenstadt dürfen weiter in der City ihrer Tätigkeit nachgehen.

Das hat der Bezirksvorsteher Franz Grundwalt (V) am Donnerstag im Gespräch mit der APA betont. Zuletzt gab es Berichte, wonach der Bezirkschef die Verkäufer verbannen möchte, weil sie zu viele geworden sind. "Das stimmt nicht, wir werden nur Gespräche führen über die Größe der Verkaufsflächen", so Grundwalt.

Probleme für Fußgänger

Derzeit gebe es eine Problemzone, nämlich der Eingang zur Kärntner Straße bei der Staatsoper. Dort würde die Fläche aus aufgelegten Zeitschriften mitunter schon fast fünf Quadratmeter betragen. Für Fußgänger sei das oft nicht einfach. "Und auch Unternehmer haben sich beklagt", berichtete Grundwalt.

Die Kolporteure haben laut Bezirksvorsteher lediglich die Genehmigung für einen Wandständer. Sollten ein paar Zeitungen oder Magazine daneben am Boden ausgelegt werden, hätte aber niemand etwas dagegen, so Grundwalt. Nur zu viele sollten es nicht werden. Damit das verträgliche Maß wieder erreicht wird, sollen nun Gespräche mit den Verkäufern geführt werden. "Weg haben will ich aber niemand", versicherte er. (APA)

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