Eurozone: Weiter mieses Wirtschaftsklima

5. August 2003, 11:27
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Umfrage der Kommission weist sinkende Werte aus - Preise in der Eurozone bleiben stabil

Brüssel - Das Wirtschaftsklima in der Eurozone hat sich laut einer Umfrage der EU-Kommission im vergangenen Juli weiter verschlechtert. Der Wirtschaftsklima-Indikator (BCI) sank um 0,19 Prozent gegenüber dem Juni und erreichte einen Wert von -0,89, wie aus einer am Donnerstag von der EU-Kommission in Brüssel veröffentlichten Umfrage in der Wirtschaft hervorgeht. Im Jänner hatte der Wert mit -0,33 noch deutlich höher gelegen.

Die befragten Industriekapitäne gaben negative Entwicklungen in fast allen Bereichen an. Die Umfrage betraf die Produktionstrends in jüngster Zeit, Produktionserwartungen, Auftragsbücher, Exportaufträge, Lager und Enderzeugnisse. Lediglich bei den Exportaufträgen konnte im Juli eine Verbesserung des Klimas festgestellt werden. Noch im Jänner hatte

Inflationsrate nahezu unverändert Die Preise in den zwölf Euro-Ländern bleiben stabil. Die jährliche Inflationsrate im Juli lag wieder bei 1,9 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat nach einer ersten Vorausschätzung am Donnerstag mitteilte. Das ist der selbe Wert wie im Mai. Im Juni dagegen hatte es einen leichten Anstieg auf 2,0 Prozent gegeben. Nur unter dieser Marke herrscht nach den Regeln der EZB Preisstabilität.

Für die gesamte EU mit 15 Staaten gaben die Statistiker noch keinen Wert an. Im Mai und Juni lag die Inflationsrate EU-weit bei jeweils 1,8 Prozent. (APA/dpa)

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