Bush über seine Haltung zur Homosexualität: "Wir sind alle Sünder"

4. August 2003, 10:36
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US-Präsident sieht Ehe als Verbindung wischen Mann und Frau - Dies müsse gesetzlich festgeschrieben werden

Washington - US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch Ehen zwischen homosexuellen Partnern eine Absage erteilt. Er glaube, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei, sagte Bush bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Dies müsse gesetzlich festgeschrieben werden, und Anwälte der Regierung bereiteten eine entsprechende Vorlage vor. Bush betonte aber, es sei wichtig, dass eine Gesellschaft jedes Individuum respektiere und offen aufnehme. "Ja, mir ist bewusst, dass wir alle Sünder sind", antwortete Bush am Mittwoch auf die Frage nach seiner Haltung zur Homosexualität.

Es sei für eine Gesellschaft wichtig, die Rechte der Einzelnen zu respektieren. Doch dies bedeutete nicht, dass "jemand wie ich bei Fragen der Ehe Kompromisse machen muss", sagte Bush. Er glaube an die Heiligkeit der Ehe und glaube, dass eine Ehe zwischen Mann und Frau geschlossen werde. Im Nachbarland Kanada dürfen Homosexuelle seit kurzem in einigen Provinzen offiziell heiraten.(APA/dpa/AP)

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    George W. Bush glaubt an die "Heiligkeit der Ehe" - aber nur zwischen Mann und Frau. Und er kündigt ein Gesetz an, in der das festgeschrieben werden soll.

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