Der Internet-Hype geht weiter

18. August 2003, 11:32
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"Flash Mob" am Stephansplatz – Im Rahmen des "unerklärlichen" Mob-Events wurde unter "Brumm- und Hupgeräuschen" Autoverkehr nachgeahmt

bild: flashmob.twoday
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Erst vor kurzem fand der erste "Flashmob" Österreichs statt, nun wurde bereits eine Nachfolgeraktion gestartet und der Hype scheint gerade erst zu beginnen.

Bei Flashmobs handelt es sich um eine Ansammlung von Menschen, die gemeinsame eine zumeist sinnlose Aktion starten und sich kurz darauf wieder in alle Winde verstreuen. Die TeilnehrmInnen erfahren von der jeweiligen Aktion zumeist über Internet, E-Mail, Chat oder SMS.

Die Idee entstand ursprünglich in New York, verbreitete sich aber dank Internet schnell auf der ganzen Welt aus (Der Webstandard berichtete).

Obwohl Flash Mobs dezidiert unpolitische Aktionen darstellen, halten Medientheoretiker wie Howard Rheingold das Mob-Konzept bereits für die nächste soziale Revolution. Er geht in seinem Buch "Smart Mobs" davon aus, dass dem "intelligenten Pöbel" die Zukunft gehöre. Das wirklich neuartige an diese Gruppierungen ist allerdings Geschwindigkeit und Flexibilität, mit der sich die Gruppen Gleichgesinnter, mit Hilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien bilden und mit welcher Effizienz sie handeln.

Der zweite österreichische Flash Mob – es gab auch schon einen misslungenen Versuch – startete, wie in einem Posting auch im Webstandard angekündigt, am Schwedenplatz in Wien.

Flash Mob Ankündigung:

"THE NEXXXT FLASH MOB:

finde dich am MITTWOCH den 30.7. um 17 uhr am SCHWEDENPLATZ bei der GROSSEN UHR an der ecke mit der LAURENZERBERGGASSE (beim Mc Donalds) ein (die würfelige uhr der stadt wien, ganz in mausgrau)!

weitere details erfährst du punkt 17 uhr vor ort!"

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