Bremer: Wahltermin 2004 ist "auf keinen Fall unrealistisch"

2. August 2003, 16:04
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US-Verwalter traf mit Mitgliedern des irakischen Verwaltungsrats zusammen

Bagdad - Der US-Verwalter im Irak, Paul Bremer, hält an seinem Ziel, allgemeine Wahlen innerhalb eines Jahres abhalten zu lassen, fest. Dieser Zeitplan sei "auf keinen Fall unrealistisch", sagte Bremer am Donnerstag in Bagdad, wo er mit Mitgliedern des irakischen Verwaltungsrats zusammentraf. Die USA haben einen Übergangsrat aus 13 Schiiten, fünf Sunniten, fünf Kurden, einem Christen und einer Turkmenin eingesetzt, dessen Beschlüsse allerdings von der Zustimmung des US-Administrators abhängig sind.

Der Sprecher der radikalen Schiitenpartei Al Dawa, Ibrahim al Jafari, übernimmt als Erster den monatlich wechselnden Vorsitz des Übergangsrats. Al Dawa strebt die Errichtung eines streng islamischen Religionsstaates an. Unterdessen wurde erneut ein US-Soldat im Irak Opfer eines Anschlags. Bei dem Angriff wurden nach Angaben des US-Zentralkommandos zwei weitere Soldaten verletzt. (APA/AP)

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    Paul Bremer

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