UNO-Sicherheitsrat verlängert Beobachtermission in Georgien

1. August 2003, 14:14
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Appell an Konfliktparteien zu Überwindung des gegenseitigen Misstrauens

New York - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die UNO-Beobachtermission in Georgien um weitere sechs Monate verlängert. Die UNO-Beobachter überwachen den Waffenstillstand zwischen Georgien und der abtrünnigen Teilrepublik Abchasien. Der Weltsicherheitsrat rief in seiner Sitzung am Mittwoch in New York zugleich die beiden Seiten auf, "keine Mühen zu scheuen", um das gegenseitige Misstrauen zu überwinden.

Die UNO-Mission wurde im August 1993 eingerichtet. Abchasien liegt im Nordwesten Georgiens und grenzt an das Schwarze Meer und Russland. Die Region ist praktisch unabhängig, nachdem Separatisten 1992 und 1993 in einem Krieg die georgischen Regierungstruppen vertrieben hatten. Ein Großteil der georgischen Bevölkerung flüchtete aus Abchasien. Gespräche unter UNO-Vermittlung über die Zukunft der Region blieben bisher ergebnislos. Die Regierung in Tiflis wirft Russland vor, die Separatisten zu unterstützen. (APA/AP)

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