Hart am Wind: Regatta-Uhren

Ansichtssache1. September 2013, 17:55
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America's Cup, Fastnet Race oder Volvo Ocean Race - wie auch immer die großen und kleinen Segelwettbewerbe heißen mögen: Bei allen Regatten spielt das Timing eine wichtige Rolle. Beginnt das Rennen doch schon vor dem eigentlichen Startschuss. Denn wenn das Startsignal fällt, ein Kanonenschuss zum Beispiel, möchte jeder als Erster die Startlinie passieren. So kreuzen die Teilnehmer im Kampf um die Poleposition minutenlang vor dieser imaginären Linie.

Geschick, Gespür und Erfahrung

Taktisches Geschick, meteorologisches Gespür und viel Erfahrung sind in dieser Situation wettbewerbsentscheidend. Kenner der Szene sind der Auffassung, dass diese Vorstartphase den Ausgang eines Rennens bis zu 75 Prozent entscheiden kann. Deshalb müssen die Minuten bis zum Start genauestens im Auge behalten werden. Aus diesem Grund wurden spezielle Regatta-Uhren entwickelt, auf denen man ganz genau die letzten Minuten und Sekunden der Vorstartphase im Blick behalten kann.

Vor dem Startschuss wird dieser gut ablesbare Zähler auf die im jeweiligen Reglement festgelegte Vorlaufzeit eingestellt, gestartet und zählt dann rückwärts. Dass die meisten dieser Zeitmesser auch locker als Taucheruhren durchgehen, also absolut wasserdicht und robust sind, ist quasi selbstverständlich. Dass sie auch am Handgelenk von Badewannen-Kapitänen gut ankommen, ebenso. (Markus Böhm, Rondo, DER STANDARD, 30.8.2013)

foto: hersteller
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Orange am Drücker

Aus der Verbindung von Panerai mit dem Segelsport ist die "Luminor 1950 Regatta 3 Days Chrono Flyback Titanio" hervorgegangen: Ein Titan-Chronograf mit Automatikwerk (P.9100/R), Flyback-, und Countdown-Funktion.

Eingestellt werden die Minuten für den Countdown über einen orangen Drücker bei 4 Uhr. Durchmesser: 47 Millimeter, wasserdicht bis 10 bar. Für 13.900 Euro kann man damit segeln gehen. www.panerai.com

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