Schwere Waldbrände in den USA - marginal verglichen mit Afrika

29. August 2013, 13:45
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Vergleich von Satellitenbildern zeigt die Ausmaße der Wald- und Flächenbrände auf der Erde

In einer Frequenz von bis zu einer halben Stunde überfliegen Satelliten der US-Umweltbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) das Gebiet der Vereinigten Staaten. Jedes Mal, wenn die Wärmesensoren dort einen größeren Brand registrieren, werden die Daten an die Statistikabteilung weitergegeben, wo in einer Karte ein kleiner farbigen Punkt eingetragen wird.

In den vergangenen Tagen und Wochen kamen vor allem im Westen der USA etliche neue Punkte hinzu. Rückblickend waren seit Februar aber vor allem der Mittlere Westen und der Südosten der Staaten stark betroffen, wie die am Mittwoch veröffentlichte Karte zeigt:

Grafik: NOAA (Hinweis: "Jedes Mal" im ersten Absatz ist wörtlich zu nehmen. Wenn ein Satellit zwei Mal dasselbe Feuer entdeckt, werden zwei Punkte eingetragen. Wenn ein anderer Satellit dieses Feuer noch einmal registriert, kommt ein dritter Punkt dazu et cetera.)

So stark die USA von Waldbränden betroffen sind, so gering sind die Ausmaße verglichen mit anderen Regionen der Erde. wired.com stellt die Dimensionen anhand einer ähnlichen Satellitenaufnahme in ein Verhältnis: Auf einer Karte der NASA sind alle Flächenbrände verzeichnet, die im Juli auf der Welt wüteten.

Grafik: NASA

Wie aus der Karte ersichtlich wird, waren Teile Russlands und Australiens, das Gebiet südlich des Amazonasbeckens, Ostchina und vor allem ein breiter Gürtel, der sich zentral über den afrikanischen Kontinent legt, weit schlimmer von Flächenbränden betroffen. (mcmt, derStandard.at, 29.8.2013)

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