Linsen von der Alb

    30. August 2013, 17:12
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    In drei Sorten werden die Linsen angebaut und sind im Nullkommanix gar

    Auf der Schwäbischen Alb werden seit ein paar Jahren wieder Linsen angebaut, und zwar ganz so, wie es dort vor Generationen noch üblich war, in Symbiose mit Gerste, an der sie sich hochranken kann.

    Philipp Riccabona vom Künstlerkollektiv AO& entdeckte sie auf einer Agri-Kulturreise und lernte so Lutz Mammel kennen, der diese völlig vergessene Kultur wiederbelebt hatte - nachdem er ausgerechnet in einem Sortenarchiv in St. Petersburg die "Alb-Leisa" von der Schwäbischen Alb wieder gefunden hatte.

    Überaus feiner Geschmack

    In drei Sorten werden die Linsen seitdem wieder angebaut, zuerst in ganz kleinem Rahmen, inzwischen aber sind bereits mehr als Bauern daran beteiligt. Ob das nicht ein Anstoß für hiesige Landwirte sein könnte, sich der zahlreichen verschütt gegangenen Hülsenfrüchte in unseren Regionen anzunehmen?

    Die alten Sorten sind von überaus feinem Geschmack und dazu besonders keimfähig, was ihre Bekömmlichkeit erhöht. Vor dem Garen einen Tag wässern, dabei das Wasser öfters wechseln - dann sind sie auch im Nullkommanix gar! (corti, Rondo, DER STANDARD, 30.8.2013)

    • Alb-Leisa, Linsen in drei Sorten, 250 g à € 3 bei Buchhandlung 777, Domg. 8, 1010 Wien. Mo, Di, Do 10–19, Mi 10–21, Sa 10–16 Uhr, Tel.: 01/513 11 77
      foto: lukas friesenbichler

      Alb-Leisa, Linsen in drei Sorten, 250 g à € 3 bei Buchhandlung 777, Domg. 8, 1010 Wien. Mo, Di, Do 10–19, Mi 10–21, Sa 10–16 Uhr, Tel.: 01/513 11 77

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      foto: georges desrues
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