Transparente und Umleitung des 13A: Nachbesserungen auf Mariahilfer Straße

Ansichtssache27. August 2013, 13:54
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Am Samstag wird der 13A großräumig umgeleitet

Am kommenden Samstag wird die Wiener Autobuslinie 13A großräumig umgeleitet. Die Busse fahren dann in Richtung Skodagasse ab der Haltestelle Neubaugasse über Schadekgasse, Gumpendorfer Straße, Getreidemarkt, Museumstraße, Neustiftgasse und Kellermanngasse, erklärten die Wiener Linien am Dienstag in einer Aussendung. Zwischen den Stationen Neubaugasse und Kellermanngasse wird nicht gehalten, die Verkehrsänderung gilt zwischen 9 Uhr und 19 Uhr.

Gearbeitet wird weiterhin an einer generellen neuen Route des 13A, so dass auch an den Samstagen die Linienführung wieder ident mit jener an den Wochentagen ist. Ziel der Neuplanung ist, dass der 13A die Fußgängerzone nur noch quert und nicht mehr befährt, weil das zu heftigen Konflikten auf der Mariahilfer Straße geführt hatte.

Vassilakou begrüßt ungeteilte 13A-Führung

Man sei sehr erfreut, dass die Linie nicht geteilt wird, war die Reaktion aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou. Wobei, so wurde betont, weiter verhandelt wird. Denn nun gehe es darum, wie eine mittel- bzw. langfristige Linienführung aussehen könnte.

Informationskampagne für Radfahrer

Doch auch ohne Bus gab es von einigen Fußgängern bislang Beschwerden im Bereich Sicherheit. "Manche Radfahrer haben es nicht verstanden", sagte auch die zuständige Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) vor kurzem im Interview mit dem STANDARD und meinte damit die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit für Radler auf der auf der Mariahilfer Straße.

Am Dienstag wurden nun Transparente im unteren und oberen Bereich der neuen Fußgängerzone aufgehängt, auf denen die Botschaft wiederholt wird: "Schrittgeschwindigkeit für RadfahrerInnen und Vorrang für die FußgängerInnen".

FPÖ warnt vor "Parkplatzvernichtung"

Unterdessen warnte die FPÖ vor Umsatzeinbußen bei den Geschäften - da Parkplätze und Umkehrmöglichkeiten im Zuge der Neugestaltung der Einkaufsmeile "vernichtet" worden seien. Die Schadstoff- und Lärmbelastung würde durch bis zu zehn Mal längere Fahrtwege ansteigen, zeigte sich FP-Verkehrssprecher Toni Mahdalik in einer Aussendung besorgt. (jus, derStandard.at, 27.8.2013)

grafik: wiener linien
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foto: fürthner/pid
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