Die Viennale würdigt Jerry Lewis und gibt nachts 3D-Brillen aus

Ansichtssache23. August 2013, 17:11
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"Im Kino gewesen. Geweint und gelacht": Das könnte in Abwandlung einer berühmten Notiz von Kafka ein Motiv der Viennale 2013 sein, sagte Festivaldirektor Hans Hurch beim ersten Programmausblick am Freitag.

foto: viennale

Die Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum ist nämlich dem großen US-Filmkomiker und Regisseur Jerry Lewis gewidmet (hier 1965 in "The Family Jewels"). Der inzwischen 87-Jährige wird leider nicht persönlich anreisen. 

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Neben dem Hauptprogramm mit Österreichpremieren aktueller internationaler Festivalentdeckungen (im Bild: Andrew Bujalskis Techniksatire "Computer Chess") ...

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... gelten Sonderschauen dem spanischen Filmemacher Gonzalo García Pelayo, der auch als Abenteurer und Glücksspieler einige Bekanntheit erlangte, ...

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... und dem Sensory Ethnography Lab Harvard (sel.fas.harvard.edu), das seit einigen Jahren mit neuen Formen dokumentarischen Kinos experimentiert  - im Bild "Foreign Parts" von Verena Paravel und J.P. Sniadecki.

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Außerdem werden zwei legendäre serielle Kinoarbeiten (Louis Feuillades "Tih-Minh" und, im Bild, "Out 1: Noli me tangere" von Jacques Rivette) gezeigt.

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In einer Mitternachtsreihe läuft populäres 3-D-Genrekino aus Asien, etwa Nguyen Quang Dungs vietnamesischer Schwertkampffilm "The Lady Assassin". Die Viennale findet von 24. Oktober bis 6. November statt.  (irr, DER STANDARD, 24./25.8.2013)

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