Chrome erhält Kontrolleinstellungen für Eltern

20. August 2013, 10:38
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Trennung in Nutzer mit vollen Rechten und "Supervised User"

Der Google-Browser Chrome wird künftig über die Möglichkeit verfügen, Nutzeraccounts mit eingeschränkten Rechten zu erstellen. Das Feature kommt vor allem Eltern entgegen, die ihre Kinder beim Surfen vor bestimmten Inhalten schützen wollen.

"Supervised Accounts"

Das Surftool unterscheidet künftig zwischen normalen und "supervised" Accounts, also Userkonten, deren Rechte und Möglichkeiten von einem anderen Konto gesteuert werden. Ein Google-Account ist keine notwendige Voraussetzung.

Die Nutzerkonten können mit beliebigen Namen und einem Icon versehen werden. Auf Wunsch kann am Desktop ein Icon erstellt werden, mit dem der Browser direkt mit dem jeweiligen Konto gestartet werden kann. Die Absicherung erfolgt per Passwort. Mit wenigen Klicks soll man zwischen den einzelnen Konten hin- und herschalten können.

Noch keine Roadmap

Der Kontroll-User soll unter anderem festlegen können, welche Websites die einzelnen anderen Benutzer aufrufen können, und welche nicht. In der jüngsten Entwicklerversion von Chrome ist die Rollenverteilung bereits implementiert, aber noch nicht voll funktionstüchtig. Erste Bilder liefert BrowserFame.

Es gibt noch keine Information darüber, wann die neue Funktion in eine stabile Version des Browsers implementiert werden wird. (red, derStandard.at, 20.08.2013)

  • Chrome erlaubt künftig die Anlegung von eingeschränkten Konten.
    foto: browserfame

    Chrome erlaubt künftig die Anlegung von eingeschränkten Konten.

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