130.000 Menschen flüchten auf den Philippinen vor den Fluten

20. August 2013, 06:41
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Halb Manila liegt unter Wasser - Sieben Menschen kamen bis Dienstag ums Leben - Vier Vermisste

Manila - Ausnahmezustand in der Millionenmetropole Manila: Schwere Monsunregen, verschärft durch einen heftigen Tropensturm haben die philippinische Hauptstadt und Teile der elf nördlichen Provinzen lahmgelegt. Mehr als die Hälfte des Hauptstadtgebiets war überschwemmt, berichtete die Behörde für Katastrophenschutz am Dienstag. In einigen Stadtteilen stand das Wasser zwei Meter hoch und die Menschen flüchteten auf ihre Dächer. In den nördlichen Provinzen kamen mindestens sieben Menschen bei Überschwemmungen um. Insgesamt mussten 130.000 Menschen flüchten.

In Manila blieben Behörden, Schulen und die Börse geschlossen. Auch im Finanzviertel Makati waren viele Straßen unpassierbar. Ebenso am Flughafen: "Alle Straßen in die Stadt sind überflutet, die Passagiere kommen weg", sagte Flughafenmanager Jose Angel Horado. Wassermassen überschwemmten zudem einen Terminal. Mindestens 66 Flüge von und nach Manila wurden gestrichen. Nach einem Dammbruch bei Manila ordnete die Polizei die Räumung nahe gelegener Wohnviertels an. Tausende Menschen waren betroffen. "Der Regen wird noch schlimmer", warnte ein Sprecher der Wasserwerke.

Der Wetterdienst warnte vor weiteren Regenfällen, bis zu 40 Millimeter pro Stunde. Das Zentrum von Tropensturm "Trami" zog inzwischen weiter nach Norden über vorgelagerte Inseln Richtung Taiwan. Das Tief mit seinen Ausläufern brachte Regen in einem Gebiet mit rund 500 Kilometern Durchmesser. (APA, 20.8.2013)

  • 130.000 Menschen versuchen, sich vor den Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen.
    foto: reuters/erik de castro

    130.000 Menschen versuchen, sich vor den Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen.

  • Der Wetterdienst warnt vor weiteren Regenfällen in Manila.
    foto: reuters/romeo ranoco

    Der Wetterdienst warnt vor weiteren Regenfällen in Manila.

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