Rapid-Aufwärtstrend endet in der Südstadt

  • Grün-Weißes Leid in der Südstadt.
    foto: apa

    Grün-Weißes Leid in der Südstadt.

2:0 für die Admira, die mit ihrem ersten Saisonsieg auch das Schlusslicht der Tabelle abgibt - Domoraud und Schicker treffen

Südstadt - Beide Trainer, also Admiras Oliver Lederer und Rapids Zoran Barisic, mussten die Mittelstürmer vorgeben. Issiaka Quedraogo wurde von einer Sommergrippe erwischt, Terrence Boyd hatte sich beim US-Team die Schulter ausgekugelt. Die Partie wurde am Sonntagnachmittag in der Südstadt trotzdem angepfiffen.

Bei den favorisierten Gästen fehlte auch Innenvereidiger Mario Sonnleitner, ihn schmerzten die Adduktoren. Dafür war Kapitän Steffen Hofmann dabei. Und Markus Katzer arbeitete quasi beim falschen Klub, nach neun Jahren wollte ihn Rapid nicht mehr. Es entwickelte sich bei großer Hitze keine schlechte Partie, die Admira wurde immer selbstbewusster und besser. 36. Minute: Der Franzose Wilfried Domoraud zieht ab, Christopher Trimmel fälscht den Ball ab, via Latte und Stange findet das Runde den Weg ins Tor, 1:0 für die Admira.

Nach der Pause erhöhte Rapid den Druck, allerdings war die Fehlerquote im Passspiel nicht gerade niedrig. Admira konterte, Rene Schicker vergab eine riesige Chance (68.). In der Nachspielzeit (92.) köpfelte er aber das 2:0. Für Rapid war es ein Rückschlag. Vielleicht lag es daran, dass man diesmal nicht in Unterzahl spielen durfte, gegen Sturm (4:2) um im Derby (0:0) profitierte man perverserweise von Ausschlüssen.

Die Generalprobe fürs Playoff der Europa League am Donnerstag daheim gegen die Georgier von Dila Gori ist also misslungen. Die Admira ist nicht mehr Letzter, sondern Siebenter. Lederer: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft." Barisic sagte das nicht. (red, DER STANDARD, 19.8.2013)

Fußball-Bundesliga (5. Runde):

FC Admira Wacker Mödling - SK Rapid Wien 2:0 (1:0)

Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 7.224 Zuschauer, SR Harkam.

Tore: 1:0 (36.) Domoraud

2:0 (92.) R. Schicker

Admira: Leitner - T. Weber, Ebner, Windbichler, Katzer - Schick (88. Auer), Schachner (75. Rusek), Schwab, Domoraud - Rivera (56. R. Schicker), Sax

Rapid: Novota - Trimmel, Dibon, Pichler, Schrammel - Petsos, Behrendt (77. Boskovic) - Schaub, S. Hofmann (63. Grozurek), Sabitzer - Burgstaller

Gelbe Karten: Schachner, Ebner, Schick bzw. Hofmann, Trimmel, Sabitzer, Pichler

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