Schweizer "Tatort"-Kommissare zwischen Sekte und Drogen: Top oder Flop?

Ansichtssache18. August 2013, 18:30
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Die "Tatort"-Sommerpause und damit die Wiederholungen sind vorbei. Mit einem Schweizer Fall geht die Serie in die neue Saison, Reto Flückiger und Liz Ritschard ermitteln diesen Sonntag aus Luzern. In der Folge "Geburtstagskind" geht es um Familienideologie und Glauben.

foto: orf/ard/daniel winkler

Die 14-jährige Amina Halter wird erschlagen im Wald aufgefunden. Das familiäre Umfeld des toten Teenagers ist mehr als kompliziert.

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Der leibliche Vater, Kaspar Vogt, ist ein Querulant und ehemaliger Drogenabhängiger. Der Stiefvater, Beat Halter, ist der Vorsteher einer christlichen Glaubensgemeinschaft namens "Kreis der Gnade".

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Zwei Welten prallen aufeinander – und mittendrin Aminas Mutter Ursula, die von Halter vor zwei Jahren zusammen mit ihren zwei Kindern von der Straße geholt wurde. Regisseur Tobias Ineichen drehte nach "Skalpell" den zweiten "Tatort" aus Luzern.

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"Der Nebel hängt hier zwar zuweilen allzu unheilvoll über den Bergen um Luzern, und gelegentlich gibt es in der Handlung einen gewissen Leerlauf, aber die Dialoge sind gut. Und je knapper sie gehalten werden, desto besser sind sie. Manchmal wird gleich vielsagend geschwiegen", urteilt "Spiegel"-Kritiker Christian Buß.

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"Nach der langen „Tatort"-Sommerpause wartet ein spannend inszenierter Fall auf die Fans der Reihe. Der Balanceakt ist gelungen: Einerseits wird das Profil der relativ neuen Kommissare weiter geschärft und Flückiger und Ritschard kommen dem Zuschauer näher. Gleichzeitig präsentieren sich die Kommissare dabei aber angenehm zurückhaltend und ruhig", heißt es auf Focus.de.

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"Einerseits kalte, schöne Bilder, andererseits hölzerne Dialoge aus der Phrasenwerkstatt", schreibt Holger Gertz auf Sueddeutsche.de.

Wie hat Ihnen diese Folge gefallen? Top oder Flop? (red, derStandard.at, 18.8.2013)

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