Ubuntu Edge stellt Crowdfunding-Rekord auf

16. August 2013, 17:34
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Bisher wurden über 10,4 Millionen Dollar für das Smartphone gesammelt

Ubuntu Edge hat einen Rekord aufgestellt. Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo konnten bisher über 10,4 Millionen Dollar für das Smartphone gesammelt werden. Eine Summe, die bisher noch von keinem anderen Projekt erzielt wurde. Zum Vergleich: Für die Android-Smartwatch Pebble wurden 10,2 Millionen Euro aufgestellt.

Wirklichkeit wird Ubuntu Edge allerdings nur, wenn sich bis Mitte kommender Woche  32 Millionen US-Dollar eingesammelt werden. Interessierte können sich ab 20 Euro an der Crowdfunding-Aktion beteiligen.

"Super-Smartphone"

Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth schwärmt, wenn er von seinen geplanten "Super-Smartphone" erzählt. Das Ubuntu Edge werde "die Mobilität eines Smartphones und die Kraft eines Arbeitsplatz-Computers verbinden".  Es sei ein Gerät, dass "die alleraufregendsten Innovationen vereint, die zwar schon real, aber gerade mal am Horizont sichtbar sind".

So wird das Gerät mit drei Betriebssystemen laufen: Es wird das erste Handy überhaupt mit "Ubuntu mobile" sein, der in Technologie-Kreisen viel gelobten Smartphone-Variante der Ubuntu-Software. Daneben läuft auch die Google-Software Android, die auf 80 Prozent aller Smartphones zum Einsatz kommt. Verbraucher können auf den Telefonen also alle Daten und Anwendungen nutzen, auf die sie auch mit anderen Smartphones im Google-Ökosystem zugreifen. Und für den Betrieb am Schreibtisch ist eine Vollversion von Ubuntu hinterlegt. Auf eine solche Vollversorgung kann heute kein anderer Smartphone-Hersteller verweisen.

"Ein Material, das so hart ist, dass man Diamanten in seiner Tasche haben müsste, um einen Kratzer zu hinterlassen"

Der Datenspeicher wird mit 128 Gigabyte doppelt so groß sein wie bei aktuellen Smartphones mit bester Ausstattung. Der Arbeitsspeicher ist mit vier Gigabyte so umfangreich wie bei vielen Notebooks heute. Das Display ist hochauflösend und aus Saphirglas - "ein Material, dass so hart ist, das man Diamanten in seiner Tasche haben müsste, um einen Kratzer zu hinterlassen", sagt Shuttleworth stolz.

Daneben ist das Gehäuse aus einem einzigen Stück Metall. Und beim Akku setzen die Hersteller auf eine neue Hochleistungstechnologie, einen Lithium-Ionen-Akku mit Silizium-Anoden. Dieser ist deutlich leistungsfähiger als übliche Handybatterien - denn die sind heute die große Schwachstelle von Smartphones. (sum, 16.08. 2013)

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    screenshot: webstandard
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