Colin Powell: "Saddam ist Müll"

1. August 2003, 17:21
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US-Außenminister will geflüchteten Präsidenten "einsammeln" - Schlinge zieht sich weiter zu

Washington - US-Außenminister Colin Powell hat am Mittwoch den gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein am Mittwoch als "Müll" bezeichnet, der noch eingesammelt werden muss. "Saddam Hussein ist nicht mehr länger eine schlechte Nachricht", sagte der Außenminister. "Er ist Müll, der darauf wartet, abgeholt zu werden." Die Schlinge um den Hals Saddams ziehe sich weiter zu, sagte Powell weiter. "Aber ich kann nicht darüber spekulieren, wie nahe man daran ist, Saddam Hussein tatsächlich zu fassen."

Die US-Soldaten setzten am Mittwoch ihre Suche nach Saddam fort und durchkämmten erneut Dörfer in der Nähe seiner Heimatstadt Tikrit. In der vergangenen Woche waren Saddams Söhne Udai und Kusai von US-Soldaten getötet worden. Die USA haben 25 Millionen Dollar Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung Saddams führen. (APA/Reuters)

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    Colin Powell, Entsorgungsexperte

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