Sahara-Touristen: Kontakt zu Entführern

1. August 2003, 14:49
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Vermittlungsgespräche laufen - Entführer fürchten Blitzaktion algerischer Militärkräfte - Aufenthalt in Mali sehr wahrscheinlich

Paris - Laut unbestätigten Berichten des Rundfunksenders "Radio France Internationale" gibt es Kontakte zu den Entführern der Sahara-Geiseln in der nordmalischen Stadt Kidal. Es gebe Vermittlungsgespräche mit Stammesführern der Stadt, berichtete der Korrespondent des Senders in der malischen Hauptstadt Bamako am Donnerstag. Die Regierungsbehörden hätten diese Angaben allerdings nicht bestätigt.

Aufenthalt in Mali sehr wahrscheinlich

Die Verhandlungen über die Freilassung der 14 verbliebenen europäischen Geiseln verliefen langsam, hieß es. Trotz der Zusicherungen über freies Geleit befürchteten die Entführer eine Blitzaktion algerischer Militärkräfte im Grenzgebiet nach Freilassung der Geiseln. Die Entführer hätten ihre Geiseln aus Algerien nach Mali verschleppt, "weil sie diese Region wie ihre Westentasche kennen". (dpa, DER STANDARD Prinatausgabe 1.8.2003)

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