Rauch-Kallat will Splitting auch für unverheiratete Paare

2. August 2003, 15:05
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Frauenministerin: Für Zeiten, in denen Familienarbeit geleistet wird

Wien - Frauenministerin Maria Rauch-Kallat (V) will das Pensionssplitting auch für Paare, die unverheiratet sind, soferne "Familienarbeit geleistet wird". Das sagt die Ministerin in der Donnerstag-Ausgabe des "Volksblatt". Familienarbeit, das sei Kinderbetreuung, aber auch die Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger. Die in solchen Zeiten erworbenen Pensionsansprüche sollen zwischen den beiden Lebenspartnern 50 zu 50 aufgeteilt werden.

Offen ist für Rauch-Kallat allerdings noch, "welche Lösung für die Vergangenheit sinnvoll ist". Und offen sei auch noch, ob das Splitting auch verpflichtender oder freiwilliger Basis erfolgen solle. Einerseits wäre eine Verpflichtung in der Regel für Frauen vorteilhaft, andererseits nach derzeitigem Recht nur für Ehepaare möglich. "Ich will das Splitting aber auch für nicht verheiratete Paare ermöglichen", so Rauch-Kallat. Für die Vergangenheit schließt die Ministerin eine verpflichtende Regelung allerdings bereits dezidiert aus.(APA)

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