IPI fordert Medienfreiheit in Aserbaidschan

10. August 2003, 17:16
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Kritik des Internationalen Presse Instituts an Verhaftung mehrerer Journalisten

Das Internationale Presse Institut (IPI) zeigt sich in einer Aussendung von heute, Mittwoch, besorgt über die Verhaftung mehrerer Journalisten in Aserbaidschan. Die Gewaltakte gegenüber kritischen Medien würden angesichts der für Oktober geplanten Präsidentschaftswahlen in der GUS-Republik zunehmen, schreibt IPI. Das Institut ruft die Regierung in Baku in einem Brief dazu auf, die Zwischenfälle zu untersuchen und die Journalisten nicht weiter an der freien Berufsausübung zu behindern.

Das Internationale Presse Institut war 1951 mit dem Ziel gegründet worden, die Pressefreiheit in aller Welt zu wahren und auszubauen. Dem IPI, das seit 1993 seinen Sitz in Wien hat, gehören mehr als 2000 führende Journalisten aus nahezu hundert Ländern an. (APA)

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