Personenkomitee: 100 Promis für den Kanzler

13. August 2013, 17:54
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Personenkomitee für Faymann präsentiert - Kanzler beschwört schwarz-blaues Gespenst

Wien - Eis verteilen ist nicht vorgesehen, auch Freibier steht nicht auf dem Programm: Matthias Euler-Rolle, der das Personenkomitee für die Wiederwahl von Bundeskanzler Werner Faymann zusammengestellt hat, will "ausschließlich Veranstaltungen mit den Menschen machen, die hier engagiert sind". 100 Prominente haben sich am Dienstag zur Unterstützungsinitiative zusammengefunden, fest eingebunden in die SPÖ-Wahlkampfmaschinerie von Norbert Darabos - räumlich aber getrennt auf dem Dachboden des 25 Hours Hotel.

Die 100 Menschen, die Faymann wieder als Kanzler haben wollen, rekrutieren sich aus Kunst und Kultur, aus der staatsnahen Wirtschaft und den Medien - so erklärt etwa der Journalist und Theresienstadt-Überlebende Rudolf Gelbard seine Unterstützung für Faymann mit der Garantie des Kanzlers, dass dieser nie gemeinsame Sache mit der FPÖ machen würde. Faymann selbst beruft sich auf die Tradition Kreiskys - grenzt aber stärker zur FPÖ ab: "Es ist eine Frage der Anständigkeit, zu sagen, mit diesem Herrn Strache wird keine Regierung gebildet. Dieses Land darf niemals einer schwarz-blauen Regierung überlassen werden." Botschaften, die die applaudierende Kernwählerschaft gerne hört - auch wenn sich eine schwarz-blaue Regierung rechnerisch wohl gar nicht ausgehen würde. (cs, DER STANDARD, 14.8.2013)

  • Spaß machen für den Kanzler: der Physiker und Kabarettist Werner Gruber (vorn) mit Organisator Euler- Rolle, Dolores Schmidinger, Adi Hirschal, Felix Dworak und Konstanze Breitebner.
    foto: standard/hendrich

    Spaß machen für den Kanzler: der Physiker und Kabarettist Werner Gruber (vorn) mit Organisator Euler- Rolle, Dolores Schmidinger, Adi Hirschal, Felix Dworak und Konstanze Breitebner.

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