"Where I Belong": Schwieriger Abnabelungsprozess

13. August 2013, 17:05
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Das Spielfilmdebüt von Fritz Urschitz handelt von der Tochter eines österreichischen Emigranten und der Beziehung zu ihrem Vater

In England anno 1959 ist Rose eine junge Frau wie viele, die nach der Arbeit gerne tanzen geht. Was Rose von ihren Altersgenossinnen unterscheidet, ist ihre Herkunft als Tochter eines österreichischen Emigranten, der in der neuen Heimat nie wirklich angekommen ist.

Das Auftauchen eines alten Freundes hat dramatische Folgen für das Verhältnis von Vater und Tochter. "Where I Belong" heißt das Spielfilmdebüt von Fritz Urschitz – das Thema ist höchst relevant, aber den Figuren fehlt letztlich der Raum, ihre Gefühlswelten und Beziehungen plausibel zu entwickeln.       

Außerdem starten: das französische Drama "Tango Libre" mit Sergi López und Sofia Coppolas "The Bling Ring", der sich um US-Teens im Celebrity-Fieber dreht. Weiters: das starbesetzte Sci-Fi-Epos "Elysium" von Neill Blomkamp ("District 9"), das Fantasy-Sequel "Percy Jackson: Im Bann des Zy­klopen" sowie das Superhelden-Sequel "Kick-Ass 2". (irr, DER STANDARD, 14./15.8.2013)

  • Rose (Natalie Press) behauptet sich.
    foto: filmladen

    Rose (Natalie Press) behauptet sich.

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