Ärzteserien im Fernsehen: In die Ferne schauen

Ansichtssache14. August 2013, 16:47
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Kranksein wird oft verdrängt - außer in Ärzteserien, die aus tabuisierten Themen Unterhaltung machen. "Nurse Jackie", "Grey's Anatomy", "Dr. House" und "A Young Doctor's Notebook" sparen nicht an Sucht, Sex, Sarkasmus oder Skalpell.

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foto: showtime

Kranke Schwester

Patienten sind Schwester Jackie Peyton (Edie Falco), Krankenschwester im New Yorker All Saints Hospital, heilig. Das ist ungewöhnlich genug für eine Arztserie. Krankenleid kommt in dem Genre ja traditionell zu kurz, entweder es geht um die schönende Darstellung verkorkster Arztpersönlichkeiten oder um ganz banale Fragen der Anbahnung zu geschlechtlicher Vereinigung. Der Patient ist fast immer Beiwerk. Und weil es um Patienten geht, trägt Jackie schwer. Und hat Rückenschmerzen. Und braucht Pillen. Viele Pillen ... Nie war Sucht nachvollziehbarer als hier: Nurse Jackie, Showtime, vier Staffeln. Großartig besetzt bis in die kleinste Nebenrolle.

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