Österreich könnte neues Sparpaket brauchen

  • lDie EU-Kommission sei in Sachen Haushaltskonsolidierung der Euro-Länder "zu weich", meint die Commerzbank.
    foto: apa/warmuth

    lDie EU-Kommission sei in Sachen Haushaltskonsolidierung der Euro-Länder "zu weich", meint die Commerzbank.

Das Land wird ohne Sparanstrengungen mehr Schulden machen als geplant, glaubt die Commerzbank. Dem Land droht der AAA-Entzug

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat ein ambitioniertes Ziel, nämlich ein Nulldefizit im Jahr 2016. Doch daraus wird nichts, wenn man einer Studie der Commerzbank Glauben schenkt. Diese prognostiziert Österreich im Jahr 2014 deutlich mehr Schulden als geplant. Nicht 1,5 Prozent Budgetdefizit werde es spielen, sondern bis zu 2,4 Prozent. 

Gefährliche Wahlzuckerln

Den Grund für die Abweichungen sieht die Commerzbank in unterschiedlichen Wachstumsannahmen. Während Fekter heuer und nächstes Jahr mit drei Prozent Wachstum rechnet, sieht das Kreditinstitut vielmehr 1,8 Prozent wahrscheinlich.

Das vor den im Herbst anstehenden Nationalratswahlen beschlossene 900 Millionen Euro teure Konjunkturprogramm und die Hypo-Misere seien weitere Damoklesschwerter für den Budgetpfad, heißt es in dem Papier.

Niedrige Anleihenzinsen in Gefahr

Diese Unwägbarkeiten bedrohen auch die Bonität des Landes. "Österreich war beim Stabilitätsprogramm etwas lockerer. Das wird von der EU-Kommission geduldet, von den Ratingagenturen aber nicht", sagt Studienautorin Ulrike Rondorf zum "Wirtschaftsblatt". Den Ratingagenturen kommt laut Commerzbank eine immer wichtigere Rolle zu. Sie seien das einzige "Korrektiv". Die EU-Kommission sei in Sachen Haushaltskonsolidierung der Euroländer "zu weich".

Noch hält Österreich bei zwei der drei maßgeblichen Ratingagenturen die höchste Kreditwürdigkeit. Die Frage ist, wie lange noch. (red, derStandard.at, 12.8.2013)

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die commerzbank

die lachnummer der bankenszene!

die gute frau könnt ma schon mal einsparen

dachte das triple A ist eh schon weg?

"Österreich könnte neues Sparpaket brauchen"

Das könnte nicht nur, sondern das wird NACH den WAHLEN (und wenn die HAA-Pleite in voller Länge und Breite sichtbar wird) so sicher kommen wie das Amen im Gebet. Gift drauf.

Hauptsache nur die Banken und Reichen werden wieder nicht zur Kasse gebeten!

Und die Konzerne nicht vergessen!

Die müssen wachstumsfreundlich entlastet (oder vielmehr "entfesselt") werden, sonst geht das Land zu Grunde!

Haben wir das Nulldefizit nicht bereits durch den KHG erlangt?

Genaugenommen ist es so: Seit KHG weiss wirklich jeder, dass wir kein Defizit an Nullen haben.

glaubt die Commerzbank.

aha ... die comerzbank!
na dann ...

aber wenn schon sparen, dann bitte bei den arbeitsverweigernden politkasperln und deren überzogenen gehältern sparen!

Österreich würde ohne einige Banken gut auskommen,

dafür brauchen wir dann keine Sparpakete mehr!

Österreich braucht kein Sparpaket ...

... Österreich braucht die in den Steuergesetzen vorgesehen Einnahmen auch von Leuten, die über 150.000 im Jahr verdienen und schon hätten wir A9Stern.

Steuergesetze, die nur bis zur Wohlhabensuntergrenze funktionieren, sind verfassungswidrig. Kratzt aber keinen.

München ist da aber auch eine komplett andere Welt. Die Stadt ist wirklich abartig teuer.
Der Vater meines Sohnes lebt dort und arbeitet Vollzeit, bekommt 1,5 netto raus und das ist für München schon eher so lala. Überstunden werden nicht ausbezahlt und den Zeitausgleich zu bekommen ist auch immer anstrengend. Beneiden tu ich ihn nicht.

Bitte wer arbeitet in München?

Wie peinlich: Ich will zu einem anderen Artikel was schreiben und verwechsle den Tab. Asche auf mein Haupt.

Geh schon, kleiner Rabauke! ;)

Bei 6,3 Mrd neuen Schulden schon wieder für 2013 ist ein neues Sparpaket wohl mehr als ein könnte, eher eine zwingende Notwendigkeit. Offenbar ist das Ende der Bonität die einzige Hürde, die eine staatliche Verschlankung erzwingen kann.

Ausgerechnet die Commerzbank!

http://www.dw.de/staatlich... a-17003914

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf... -1.1701007

http://www.faz.net/aktuell/w... 87876.html

http://www.spiegel.de/wirtschaf... 65474.html

Ein super-seriöses Institut, das halt nur Andere gerne mit Steinen bewirft, um von sich selbst abzulenken.

nächste problem das schuldenmanagement

man sollte den digitalen fortschritt besser nützen

für startups gibt es crowdfunding - das sollte es auch für den staatshaushalte geben

in form eines vorkausfrechts für staatsbürger - integriert in finanzonline sollte es möglich sein kleine staatsanleihen zu kaufen und per überweisung zu bezahlen - am ende der laufzeit kann man dann ein konto angeben an welches die rückzahlung zu erfolgen hat

Aber geh, wartet nur ab , bis Spindi die Wirtschaft "entfesselt" hat,

ned imma so "negativ" sein, bitte.

das system ist ja auch selten dämlich

der staat verschiebt ausgaben durch schulden in die zukunft, der bürger muss es sowieso zahlen durch die schulden jedoch noch mehr als notwendig - das hat für gewissen interessensgruppen und politikstile vorteile für die bevölkerung jedoch nicht

der wahlanreiz - hohe verschuldung = mehr für volk ist nicht nachhaltig

reformvorschlag:
das budgetdefizit wird auf min 50% bis max. 60% vom BIP festgenagelt - dieses defizit soll für private vorsorge genutzt werden

übersteigt es die 60% in einem jahr wird am ende des jahres das defizit durch eine sondersteuer eingenommen

unterschreitet es die 50% wird der überschuss in irgendeiner form an die bevölkerung zurückgegeben

und der wähler hat eine gute rückmeldung über die güte der politik

The oak
and now to something different
http://www.youtube.com/watch?v=pq1SZrZbRMA
its

österreich hat ca. 150milliarden einnahmen offiziell. jetzt sollen die erst mal aufklären wo diese gewaltige summe hinfliesst.denn die österreicher bekommen davon nur einen kleinen teil zurück.

Vermutlich wissen's das eh schon, oder wollen es eh nicht wissen, aber vllt. interessiert es ja andere, dass die geforderte Aufklärung ohnehin schon gegeben ist -- zumindest bis dorthin, wo die Holschuld der Bürger beginnt:
https://www.bmf.gv.at/budget/da... -2013.html

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