Unglückliche Plakatkombinationen für die SPÖ: Steckt "Drei" dahinter?

Ansichtssache12. August 2013, 14:08
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Nicht gut lässt so manche Plakatnachbarschaft gerade die SPÖ aussehen. "Wir kämpfen für leistbares Wohnen" affichiert die Partei. Daneben heißt es schwarz auf weiß: "Keine Chance." oder "Unmöglich.", "Auf gar keinen Fall." ist der Kommentar unter einem SPÖ-Plakat mit der knappen Ansage "Arbeit".

Die Spur zum unbekannten Werbekunden führte die "Presse" bereits zum Mobilfunker "Drei". Der will auch derStandard.at/Etat weder bestätigen noch dementieren, hinter der Plakataktion zu stecken. "Drei"-Sprecher Tom Tesch weist aber auf eine Pressekonferenz nächste Woche hin. Am Montag will der Mobilfunker die Positionierung der neuen, zusammengeführten Marke von "Orange" und "Drei" präsentieren. Ein klares Dementi kommt vom früheren "Orange"-Chef Michael Krammer. Der ÖVP-nahe Verein "Mein Anliegen", in dem Krammer aktiv ist, stecke jedenfalls nicht dahinter.

Bereits aufgelöst ist die "Wahlkampagne" der Agentur Bluetango für Attensam. Der Hausbetreuer fordert am Plakat: "Eine Arbeiter-Partie für alle!", "Weg mit dem Schnee von gestern!" oder "Sauber Wohnen muss leistbar werden!" (sb, derStandard.at, 12.8.2013)

foto: alexander seger
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foto: derstandard.at/ebenführer
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foto: derstandard.at/ebenführer

Links

Weitere Plakatsichtungen von Inge Hausbichler und Georg Wageneder auf Twitter.

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foto: bluetango

Bereits aufgelöst: Bluetangos "Wahlkampf" für Attensam.

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foto: bluetango
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