Ubuntu Edge: Zum Scheitern verurteilt?

8. August 2013, 10:43
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Ambitionierte Summe von 32 Millionen Dollar wird wohl nicht erreicht werden

Ubuntus ambitioniertes Crowdfunding-Projekt für das Smartphone "Ubuntu Edge" könnte sein Ziel verfehlen. Die anfängliche Euphorie, die dem Projekt innerhalb der ersten ein bis zwei Tage mehrere Millionen Dollar brachte, ist verschwunden. Die Summe erhöht sich nur noch in einem langsamen Tempo.

Unwahrscheinlich

Von den 32 Millionen Dollar, die sich Ubuntu zum Ziel gesetzt hat, sind gerade einmal 8,5 Millionen zusammengekommen. Sollte das Tempo gleich bleiben, ist das Erreichen des Ziels in den letzten vierzehn Tagen ziemlich unwahrscheinlich. Dafür müsste Canonical schon eine öffentlichkeitswirksame Kampagne fahren.

Dankesrede von Canonical-Chefin

Die ersten 24 Stunden waren mit über drei Millionen Dollar ein Erfolg. Canonical-Chefin Jane Silber hat sich sogar in einer Videobotschaft explizit dafür bedankt und die Unterstützer noch einmal gebeten, in den Social Media Kanälen andere zur Untersützung aufzufordern.

Andere Investoren suchen?

Der erste Erfolg war vermutlich aber nur dadurch geprägt, dass es die ersten Geräte zu einem Preis von 625 Dollar gab. Danach wurden die Geräte immer teurer, mittlerweile kann man das Projekt nur noch ab etwa 780 Dollar pro Handy unterstützen. Kleine Beträge ohne Gegenwert sind auch noch möglich. Was aus dem Projekt wird, falls es scheitert, ist offen. Fraglich ist, ob sich Canonical dann vielleicht nach anderen Investoren umsieht, die das Projekt unterstützen könnten. Als erstes Unternehmen hat bereits Bloomberg 80.000 US-Dollar in das Projekt investiert. (red, derStandard.at, 8.8.2013)

  • Was mit dem Projekt passiert, wenn das Crowdfunding scheitert, ist noch offen
    screenshot: indiegogo

    Was mit dem Projekt passiert, wenn das Crowdfunding scheitert, ist noch offen

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