Vom Glaslpfarrer ins Freudenthal

13. August 2013, 11:51
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Ein Themenweg, der sich dem faszinierenden Material Glas verschrieben hat

Reichsgraf Franz Ferdinand Khevenhüller hauchte ursprünglich der Wildnis des Sprenzltales mit der Errichtung einer Glashütte wirtschaftliches Leben ein. Inmitten der Attergauer Botanik entstand durch die Fabriksansiedlung das Glasarbeiterdorf Freudenthal. Ab 1893 erzeugte der Betrieb ausschließlich Apotheken- und Medizingläser, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fabrik nicht wieder erbaut. Doch die Geschichte des gläsernen Dorfes ist heute präsenter denn je.

Zu verdanken ist das vor allem einem Themenweg, der sich einerseits mit dem faszinierenden Material Glas beschäftigt und andererseits auf ungewöhnliche Art und Weise die Geschichte rund um die legendäre Glashütte Freudenthal erzählt.

Ausgehend vom Glasmuseum in Weißenkirchen - gegründet von "Glaslpfarrer" Johann Dopler - beginnt eine kinderfreundliche Wanderung inmitten wunderschöner Natur durch das "Gläserne Tal" hinein nach Freudenthal. Der Weg ist gut 2,5 km lang, gliedert sich in sechs Themenschwerpunkte und mündet in einem Schaudorf. Für den Erwerb eines vollen Glases, samt lukullischer Begleitung, empfiehlt sich dort ein Besuch im "Wirtshaus in Freudenthal". (mro, Rondo, DER STANDARD, 09.08.2013)

  • Die die Geschichte des gläsernen Dorfes Glashütte Freudenthal ist heute präsenter denn je.
    foto: www.dasglaesernetal.at

    Die die Geschichte des gläsernen Dorfes Glashütte Freudenthal ist heute präsenter denn je.

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