"Ingress": Google startet Kommerzialisierung in Deutschland

6. August 2013, 15:55
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Shops des Mobilfunkers Vodafone verfügen nun über gebrandete Portale

Google hat in Deutschland mit der Kommerzialisierung seines Augmented Reality-Games "Ingress" begonnen. Im Laufe des Dienstagvormittags entdeckten Spieler zahlreiche neue Portale mit "Vodafone"-Branding, die an Standorten des Mobilfunkers platziert sind.

Ingress

Portale können auch von Spielern selbst an interessanten Orten eingereicht werden. Sofern diese dem vorgesehenen Kriterienkatalog entsprechen, erfolgt Seitens der "Ingress"-Entwickler die Freischaltung. Die beiden Fraktionen in "Ingress", Enlightened und Resistance, kämpfen um die Herrschaft um die Portale, die auch als "Spender" für Gegenstände dienen und deren Standort zur Interaktion physisch aufgesucht werden muss.

Das globale Spielziel ist es, Felder zwischen ihnen zu spannen, die je nach Größe Zeit ihres Bestehens der eigenen Fraktion Punkte in der globalen Wertung bescheren. Eine ausführlichere Beschreibung des Spieles ist im WebStandard-Test nachzulesen.

Lockmittel

Vodafone bezahlt Geld für die gebraneten Portale, diese bieten – wie Heise schlussfolgert – das Potenzial, technikaffine Kundschaft in seine Shops zu locken. Ob dies langfristig erfolgreich ist, bleibt abzuwarten. Andere Firmen dürften früher oder später dem Vodafone-Beispiel folgen.

Die Diskussion der Spielergemeinde lässt sich auf Google+ nachvollziehen. Die Mehrheit sieht in der Kommerzialisierung auf diesem Wege kein Problem, andere allerdings sind der Meinung, dass Google ob des Werts der von den Spielern gelieferten Daten Abstand von solchen Maßnahmen nehmen sollte. (red, derStandard.at, 06.08.2013)

  • Verteilt über ganz Deutschland finden sich nun Portale mit Vodafone-Branding.
    foto: screenshot

    Verteilt über ganz Deutschland finden sich nun Portale mit Vodafone-Branding.

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