Regulatoren: Wo sich Stunden und Minuten trennen

Ansichtssache11. August 2013, 16:51
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Sprach man früher von einem Regulator, handelte es sich dabei um spezielle Pendeluhren, die einerseits von Uhrmachern in den Werkstätten zum präzisen Einstellen der Zeit und zum Prüfen von Kleinuhren benutzt wurden. Andererseits kamen sie auch in der Wissenschaft zum Einsatz und fungierten als äußerst exaktes Zeitnormal. Zur besseren Ablesbarkeit wurden hier die Zeiger auf verschiedenen Achsen des Zifferblatts angeordnet: Es dominiert meist als einziger Zeiger der Minutenzeiger, während die übrigen Zeiger kleiner ausgeführt sind und sich in dezentralen Zifferblattbereichen drehen. Das heißt, dass jede einzelne Anzeige – Stunden, Minuten und Sekunden – sozusagen über einen eigenen Zeitraum verfügen. Diese Merkmale finden sich in verkleinerter Form auch bei den aktuellen Regulator-Armbanduhren wider.

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foto: hersteller

Der Regulator der US-amerikanischen Traditionsmarke Hamilton, die mittlerweile zur Swatch Group gehört, hört auf den Namen "Hamilton Jazzmaster Regulator" und glänzt mit asymmetrischem Zifferblattdesign.

Der große Minutenzeiger kommt aus dem Zentrum, Stunde und Sekunde sind allerdings versetzt und rotieren auf verschiedenen Achsen in eigenen Hilfszifferblättern. Damit das funktioniert hat Hamilton ein eigenes Automatikwerk, H12, entwickelt. Erhältlich ist der "Hamilton Jazzmaster Regulator" (Gehäusedurchmesser 42 Millimeter) in drei Varianten zu je 995 Euro.

 

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