"Format": Verhältnis mit Gruner "keineswegs getrübt", so Klausnitzer

7. August 2003, 16:59
1 Posting

"Welt" berichtete von Unzufriedenheit des Mehrheitseigentümers Gruner + Jahr

Für "Format" könnte der Herbst entscheidend werden. Insider berichten, der Betrieb sei nach der massiven Kündigungswelle nicht aufrechtzuerhalten. Qualitätseinbußen sind für den Konsumenten klar erkennbar.

"Die Welt" berichtete vorige Woche von Unzufriedenheit des Mehrheitseigentümers Gruner + Jahr mit den Renditen der gesamten News-Gruppe. Schon zuvor erschienen Artikel ähnlicher oder noch schärferer Tonlage in den Branchenmagazinen "Extradienst" und "Der Journalist".

In einem internen Rundmail suchte Rudi Klausnitzer nun zu beschwichtigen. Der Vorsitzende des News-Managements: Das Verhältnis mit Gruner sei "keineswegs getrübt". Und: "Weder ist jeder zehnte Arbeitsplatz gefährdet, noch ist beabsichtigt, alle Redakteure in einem Schreibpool zusammenzufassen." Weder Gruner noch News-Management hätten für ein Aus von "Format" plädiert. Das betont auch Gruner-Sprecher Kurt Otto auf Anfrage. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 30.7.2003)

Share if you care.