Streit um Basler Stadtroman beigelegt

3. August 2003, 21:52
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Stillschweigen vereinbart: Außergerichtliche Einigung mit dem Autor Eberhard Petschinka

Basel - Der Streit um die verweigerte zweite Honorar-Hälfte für den Basler Stadtroman des österreichischen Autors Eberhard Petschinka ist mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt worden. Über deren Inhalt wurde Stillschweigen vereinbart. Die Einigung sei bereits vor geraumer Zeit erzielt worden, bestätigte Jurymitglied Markus Kutter am Dienstag. Dazu habe eben gehört, nichts mehr verlauten zu lassen. Petschinka war Dienstagvormittag nicht zu erreichen.

Petschinka hatte 2001 eine Ausschreibung des traditionsreichen Sponsorengremiums "Basler Tabakskollegium" für den Stadtroman mit 107 Eingaben gewonnen und seinen Roman dann Ende 2002 abgeliefert. Doch das Werk kam bei den Bestellern genauso wenig an wie kritische Äußerungen des Autors gegenüber Medien. Petschinka hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Zweite Hälfte des Preisgeldes wurde zurückbehalten

Die erste Hälfte des Preisgeldes von 30.000 Franken (19.379 Euro) war im Voraus bezahlt worden; die zweite Hälfte hätte nach Ablieferung folgen sollen. Doch Petschinka und das Publikum erfuhren Mitte Dezember 2002, am Abend der Preisverleihung, dass die ausstehenden 15.000 Franken zurück behalten würden. Der Autor reichte darauf Klage ein.

Petschinka ist 1953 im niederösterreichischen Großmugl zur Welt gekommen. Er hat Philosophie studiert und auch gemalt. Verschiedene Preise und Auszeichnungen hat Petschinka bisher für Hörspiele erhalten. (APA/sda)

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