"Naddel" nicht für Milchprodukte geschützt

10. August 2003, 17:25
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Pech für Nadja Abd El Farrag

Nach ihrem gerichtlichen Vorgehen gegen Müller-Milch wegen der Verwendung ihres Spitznamens "Naddel" in der Werbung hat sich herausgestellt, dass Nadja Abd El Farrag die Rechte an diesem Namen nur für begrenzte Bereiche geschützt hat.

Ihr Ex-Lebensgefährte Dieter Bohlen sagte der "Bild"-Zeitung: "Nadja kriegt keinen Cent! Sie hat ihren Namen nämlich nur für Schmuck und persönliche Dienstleistungen schützen lassen, aber nicht für Molkereiprodukte." TV-Reporter von RTL schauten nach beim Patentamt und fanden das bestätigt.

Die Werbespots mit Dieter Bohlen laufen weiter. Darin mimt er den Gründer der "Müller-Partei", der Mitgliedern "zur Begrüßung die limitierte silberfarbene Anstecknaddel" verspricht.

Einstweilige Verfügung

Nadja Abd El Farrag, die nach eigenen Angaben bei der Trennung im März 2001 nach zwölfjähriger Beziehung von Dieter Bohlen kein Geld bekommen hat, wollte laut "Bild" die Werbekampagne per einstweiliger Verfügung stoppen. Zugleich habe sie erklärt: "Ich könnte mir sogar eine langfristige Zusammenarbeit vorstellen." Aber Müller-Milch wolle keinen Werbevertrag mit "Naddel" abschließen, heißt es in dem Bericht. (APA/AP)

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