"Falter": Videofilmer Markus H. im Interview

19. Juli 2005, 12:51
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Beobachtungen von Markus H. bestätigen "profil"-Bericht, wonach Cheibani W. freiwillig ins Rettungsauto gestiegen sei

Markus H., der Mann der das Video angefertigt hatte, das zur Suspendierung von vier Sanitätern und einem Rettungsarzt, führte sprach mit der Stadtzeitung "Falter" über seine Beobachtungen. Das Interview erscheint in der Mittwoch-Ausgabe des "Falter".

Die Polizisten hätten um Cheibani einen Halbkreis gebildet und ihn offenbar aufgefordert, sich bis auf die Unterhose auszuziehen. Der Umgang mit dem Verwirrten wirkte auf H. sehr besonnen. Dann hätten Einsatzkräfte den Mann ins Rettungsauto gebracht. Etwa zu dieser Zeit hört H. ein "Rascheln" in seiner Kamera. Offenbar hat sich der Film verwickelt. "Ich überlegte noch, ob ich überhaupt einen neuen Film einlegen soll, wo der Einsatz doch eh korrekt abzulaufen schien", erinnert sich H. im "Falter".

Kurz danach sei der Afrikaner offenbar aus dem Krankenwagen gesprungen und in die Menge an Einsatzkräften hineingelaufen. Ein "Menschenknäuel, in dem es gewuselt hat", sei nun zu sehen gewesen. "Heftig" sei die Amtshandlung gewesen, , "aber nicht exzessiv". Schläge will H. im Gegensatz zu einem anderen Zeugen nicht gesehen haben, "was nicht bedeutet, dass es sie nicht gab.", so Markus H. im "Falter".

Die Beobachtungen von Markus H. bestätigen den "profil"-Bericht, wonach Cheibani freiwillig in den Rettungswagen gestiegen, sich später losgerissen habe und aus dem Rettungsauto gesprungen sei. (siehe dazu: Neue Zeugenaussagen: "Er hat nicht getobt" - Cheibani W. soll laut "profil" freiwillig ins Rettungsauto gestiegen sein. (red)

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