Japan sagte Hacker-Wettbewerb ab

6. August 2003, 11:23
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Ministerium wollte eigentlich Computersicherheit der Schüler fördern

Das japanische Handels- und Industrieministerium hat einen für Anfang August geplanten Hacker-Wettbewerb nach massivem Druck abgesagt. Dem Ministerium wurde vorgeworfen, es fördere mit dem Wettbewerb die Internet-Kriminalität, wie ein Regierungssprecher erklärte. Das Ministerium hatte mit seiner Ausschreibung eigentlich Kenntnisse zur Computersicherheit bei Schülern und Studenten fördern wollen.

Gruppen von jeweils bis zu drei Personen sollten versuchen, in die Rechner ihrer Gegner einzudringen und gleichzeitig ihre eigenen Computer verteidigen. Das Ministerium erhielt dann aber zahlreiche empörte Anrufe und wütende Briefe. Das Eindringen in fremde Rechner kann nach japanischem Recht mit einem Jahr Haft bestraft werden.(apa)

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