Großbrand in Reptilienzoo im Bezirk Amstetten

3. August 2013, 12:58
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Zahlreiche Schlangen, Leguane und seltene Schildkröten im Feuer verendet - Löscharbeiten dauerten bis Samstagfrüh

Amstetten - Bei dem Großbrand in einem Reptilienzoo im Bezirk Amstetten sind am Freitagabend laut Bezirksfeuerwehrkommando zahlreiche Tiere getötet worden. Es habe sich um Schlangen, Leguane und seltene Schildkrötenexemplare gehandelt. Einige Babyschildkröten wurden in Sicherheit gebracht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Samstag früh.

Der Brand in dem Reptilienzoo in Neustadtl a.d. Donau war am Freitag kurz nach 20.00 Uhr ausgebrochen. Binnen kurzer Zeit waren dichte Rauchschwaden kilometerweit zu sehen. Notrufe gingen auch aus Oberösterreich ein. Die Bereichsalarmzentrale löste sofort die Alarmstufe B3 und kurz darauf sogar B4 aus. Zwölf Feuerwehren mit etwa 180 Mann aus Nieder- und Oberösterreich rückten aus.

Enormer Sachschaden

Der Löscheinsatz erfolgte unter Atemschutz. Im Gebäude befanden sich auch einige Gasflaschen, was die Arbeiten gefährlich machte. Löschwasser wurde aus der Donau herbeigeschafft.

Die Besitzer des Reptilienzoos erlitten Rauchgasvergiftungen. Der Mann und die Frau wurden ins Landesklinikum Amstetten eingeliefert. Am Samstag haben die Brandermittler der Polizei ihre Arbeit aufgenommen. Der entstandene Sachschaden ist laut Feuerwehr enorm hoch. (APA, 3.8.2013)

  • Der Brand war kilometerweit zu sehen, Notrufe gingen auch aus Oberösterreich ein.
    foto: bezirksfeuerwehrkommando amstetten

    Der Brand war kilometerweit zu sehen, Notrufe gingen auch aus Oberösterreich ein.

  • Zwölf Feuerwehren standen im Einsatz, dennoch verendeten zahlreiche Reptilien im Feuer.
    foto: bezirksfeuerwehrkommando amstetten

    Zwölf Feuerwehren standen im Einsatz, dennoch verendeten zahlreiche Reptilien im Feuer.

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