Wellenreiter: Hubsi Kramar, Regisseur

Kolumne1. August 2013, 17:11
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Der Aktionist setzt auf Lieferwagen und Motorboot

Bereits zum vierten Mal inszeniert Hubsi Kramar seine "große Liebe" Warten auf Godot von Samuel Beckett. Am 8. August ist Premiere, diesmal finden die Aufführungen als "3raum unterwegs" in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland statt.

In die Bundesländer kommt Kramar mit seinem alten Ford Transit, "der tut's für mich seit Jahren". Vorbereitet auf das Stück hat sich der Schauspieler auf seinem Motorboot in Kroatien. "Mit der Bluestar habe ich mir einen Kindertraum erfüllt.  Ich wollte ja immer am Meer leben, vielleicht waren meine Vorfahren Wikinger." Das Schiff,  "sechs Meter lang und zwei Meter breit", liegt am Hafen von Rovinj "und schunkelt auf den Wellen".  

Hochseetüchtig

Fette Boote sind Kramar ein Gräuel, "mir reicht es, wenn man darauf übernachten kann. Das Boot ist höher gebaut und dadurch hochseetüchtig. Man kann so aufs offene Meer hinausfahren, ohne dass einen gleich die Wellen verschlingen." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 2.8.2013)

  • Hubsi Kramar: "Mir reicht es, wenn man darauf übernachten kann."
    foto: bernhard mrak

    Hubsi Kramar: "Mir reicht es, wenn man darauf übernachten kann."

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