"Un amor": Etwas, das man nicht vergisst

31. Juli 2013, 17:14
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Regisseurin Paula Hernández bringt in ihrem zurückhaltend erzählten Spielfilm ein ungleiches Freundestrio, das sich im Teenageralter kennenlernte, als Erwachsene wieder zusammen

In roten Gummistiefeln stapft eines heißen Tages ein verwegenes Mädchen ins Provinzleben von Bruno und Lalo. Mit Lisa kommen Bewegung und Unruhe in die Freundschaft der beiden argentinischen Teenager. Das Trio überdauert nur wenige intensiv erlebte Wochen. Aber noch dreißig Jahre später sind die Beteiligten durch die Erinnerung daran miteinander verbunden – ein Umstand, den Regisseurin Paula Hernández in fließende Übergänge zwischen Zeiten und Schauplätzen übersetzt. 

"Un amor" heißt ihr angenehm zurückhaltend erzählter Spielfilm, welcher das ungleiche Trio als Erwachsene noch einmal zusammenbringt. Das kleine Drama, das "Un amor" schrittweise enthüllt, liegt in der Vergangenheit – seine andauernde Wirkung vermittelt nicht zuletzt das nuanciert agierende Ensemble. (irr, DER STANDARD, 1.8.2013)

  • Teenager und Gefühlsverwirrung: Lisa (Denise Groes­man) und Bruno (Alan Daicz) in "Un amor".
    foto: trigon film

    Teenager und Gefühlsverwirrung: Lisa (Denise Groes­man) und Bruno (Alan Daicz) in "Un amor".

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