Wasserrohrbruch: Großeinsatz in Innsbrucker Klinik

31. Juli 2013, 15:59
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HNO-Abteilung betroffen - Feuerwehr hatte Situation nach einer Stunde im Griff

Innsbruck - In der Innsbrucker Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) hat sich am späten Mittwochvormittag ein Wasserrohrbruch ereignet. Dabei standen Teile des Kellers bis zu 20 Zentimeter unter Wasser. Der Feuerwehr und der klinikinternen Betriebsbrandschutzgruppe gelang es jedoch nach rund einer Stunde, das Wasser in den Griff zu bekommen und abzupumpen, hieß es seitens der Klinik gegenüber der APA.

Keine Gefährdung von Patienten

Es sei zu keinem Zeitpunkt zu einer Gefährdung von Patienten gekommen, betonte der Sprecher der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH, Johannes Schwamberger, der auch auf konkrete Notfallpläne in solchen Situationen verwies. So seien zwei kleinere Operationen während des Rohrbruchs noch zu Ende geführt worden, alle weiteren für den Mittwoch geplanten seien abgesagt worden. Dabei handelt es sich laut Schwamberger um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Im Falle von HNO-Notfalloperationen könne man auf zwei Ersatz-Säle zurückgreifen. Auf den weiteren Klinikbetrieb hat der Wasserrohrbruch keinerlei Auswirkungen, erklärte der Tilak-Sprecher. Es seien auch keine Schäden an medizinischen Geräten zu verzeichnen, fügte Schwamberger hinzu. (APA, 31.7.2013)

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