Welternährungsorganisation fordert Verbot hochgiftiger Pestizide

31. Juli 2013, 16:47
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Laut FAO und WHO ist das Insektenvernichtungsmittel Monocrotophos "besonders gefährlich" und "hochgiftig" - Ein Verbot sollte "möglichst schnell" erfolgen

Paris - Nach dem Tod von 23 Kindern in Indien durch vergiftetes Schulessen hat die Welternährungsorganisation (FAO) ein Verbot hochgefährlicher Pestizide in Entwicklungs- und Schwellenländern gefordert. Die Tragödie in Indien mache die Dringlichkeit deutlich, "hochgiftige Pestizide vom Markt zu nehmen", sagten Sprecher der FAO. Für den Tod der Kinder wird das Insektenvernichtungsmittel Monocrotophos verantwortlich gemacht, das im Bratöl des Schulessens nachgewiesen wurde.

In vielen Ländern der Welt bereits verboten

Bereits vor Jahren stuften FAO und WHO das Insektizid Monocrotophos als "hochgiftig" und "besonders gefährlich" für die Gesundheit und Umwelt ein. Kritik gab es auch daran, dass derartige Substanzen immer noch eingesetzt werden.

In vielen Teilen der Welt, darunter in der EU, den USA, Australien, China und vielen afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern ist das Gift bereits verboten.

Die FAO empfiehlt daher den Regierungen von Entwicklungs- und Schwellenländern, "möglichst schnell" derartige hochgiftige Pestizide vom Markt zu nehmen. Repräsentanten der Organisation betonten außerdem, dass nicht-chemische oder zumindest weniger giftige Ersatzstoffe als Alternative zur Verfügung stünden. (APA/red, derStandard.at, 31.7.2013)

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    Die FAO empfiehlt den Regierungen von Entwicklungs- und Schwellenländern, "möglichst schnell" hochgiftige Pestizide wie Monocrotophos vom Markt zu nehmen.

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