Analysten erwarten geringeren AMAG-Gewinn

31. Juli 2013, 15:17
posten

Linz - Die Bankanalysten sind sich bei ihren Prognosen für den oberösterreichischen Aluminium-Erzeuger Austria Metall AG (AMAG) relativ einig. Ihren Schätzungen zufolge wird der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2013 um knapp ein Fünftel auf 31,8 Mio. Euro schrumpfen. Im Vorjahreszeitraum verdiente die AMAG mit 39,4 Mio. Euro unterm Strich noch deutlich besser. Die Halbjahreszahlen werden am Freitag veröffentlicht.

Der operative Gewinn (Ebit) dürfte um 17 Prozent auf 39,6 Mio. Euro zurückgegangen sein. Beim Umsatz erwarten die von der APA befragten Analysten im Schnitt 406,3 Mio. Euro. Das wäre ein Rückgang um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird auf 64,60 Mio. Euro geschätzt, nach 72,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2012 wäre das ein Minus von elf Prozent.

Als Grund für den Gewinnrückgang führen die Experten unter anderem die gesunken Aluminiumpreise an. "Wir erwarten aufgrund des Preisdrucks niedrige Gewinne", erklärte Erste-Group-Analyst Franz Hörl. Die Produktion laufe aber weiterhin in allen Sparten auf Hochtouren. Die Analysten von Kepler Cheuvreux erwarten, dass der AMAG-Vorstand beim Ausblick vorsichtiger wird. (APA, 31.7.2013)

Share if you care.