Chlorgas-Austritt in Bad Ischl: 300 Personen in Sicherheit gebracht

31. Juli 2013, 13:39
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Flasche wegen Defekt undicht - Bademeister ins Krankenhaus eingeliefert

Bad Ischl - Rund 300 Personen mussten am Mittwoch in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) wegen eines Chlorgas-Austritts in Sicherheit gebracht werden. Im Parkbad war wegen eines technischen Defekts eine Flasche undicht geworden, bestätigte die Freiwillige Feuerwehr auf APA-Anfrage einen Bericht des ORF-Radios in Oberösterreich. Ein Bademeister, der mit dem Behältnis hantiert hatte, wurde zur Beobachtung ins Spital eingeliefert.

Umliegendes Areal evakuiert

Gegen 10.30 Uhr kam es zu dem Zwischenfall: Der Mitarbeiter des Bades war damit beschäftigt, die Flasche zu wechseln, konnte sie aber nicht mehr schließen. Ein Großeinsatz war die Folge. Das umliegende Areal, auf dem sich unter anderem ein Jugendgästehaus und ein Hotel befinden, wurde evakuiert und vorübergehend abgeriegelt.

Sperre aufgehoben

Nach rund eineinhalb Stunden gelang es, die Gasflasche zu verschließen. "Das war relativ aufwendig", berichtete ein Feuerwehrmann. Seine Kollegen mussten Vollschutzbekleidung anziehen. Knapp 60 Personen waren im Einsatz. Gegen 12.00 Uhr konnte die Sperre wieder aufgehoben werden.

Der Bademeister dürfte laut Auskunft der Feuerwehr eine geringe Menge des Chlorgases eingeatmet haben. Er konnte das Krankenhaus bereits verlassen, muss aber noch zur Nachkontrolle. (APA, 31.7.2013)

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    Einsatzkräfte in Schutzanzügen vor dem Parkbad Bad Ischl.

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