Malware legte Istanbuler Flughafenkontrolle lahm

    31. Juli 2013, 12:46
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    Türkische Medien berichten von gezielter Cyberattacke

    Das Passkontrollsystem am Istanbuler Flughafen ist am Freitag für längere Zeit ausgefallen. Erst jetzt wurde bekannt, dass es sich bei dem Ausfall offenbar um eine gezielte Cyberattacke gehandelt haben soll. Zunächst wurde berichtet, dass es sich um einen Virus gehandelt habe, der das PoINet Datenbanksystem lahmgelegt habe.

    Verspätungen

    Betroffen waren die Systeme auf den internationalen Flughäfen Atatürk und Sbaiha Gökcen. Wie "The Register" schreibt, waren Stunden vergangen, bis das System wieder in Gang gebracht wurde, was für viele Fluggäste zu Verspätungen geführt habe.

    Passkontrolle nicht möglich

    Das türkische Medium "Hurriyet Daily News" berichtet zudem, dass es sich um einen Virus gehandelt habe, der mit Absicht in das System eingeschleust worden sein soll. Eine Bestätigung für diese Annahmen gibt es von türkischen Behörden allerdings nicht. PoINet ist ein Computernetzwerk der türkischen Polizei und soll über 3.000 verschiedene Orte miteinander verbinden, darunter auch 81 Polizeisektionen und 100 Grenzkontrollsysteme. Durch den Ausfall konnten Reisepässe von Fluggästen nicht kontrolliert werden, nach einigen Stunden soll es aber wieder zu einem normalen Betrieb gekommen sein. (red, derStandard.at, 31.7.2013)

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      Auf den Istanbuler Flughäfen soll ein Virus das Passkontrollsystem lahmgelegt haben

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