Rätselraten um Schlangenbiss in Tirol

31. Juli 2013, 11:58
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Ärzte bezweifeln Angaben von 54-jähriger Niederösterreicherin

Kals - Rätselraten herrscht in Tirol um einen angeblichen Schlangenbiss: Eine 54-jährige Niederösterreicherin gab laut Polizei an, am Dienstag bei einer Wanderung in Kals am Großglockner in Osttirol zweimal von einer Schlange gebissen worden zu sein. Dabei soll es sich um eine giftige Kreuzotter gehandelt haben.

Die Frau erlitt angeblich Bissverletzungen an den Unterschenkeln und wurde wegen Kreislaufproblemen mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus nach Lienz geflogen. Dort hielt man jedoch einen Schlangenbiss für "nicht sehr wahrscheinlich", wie ein Sprecher des Krankenhauses am Mittwoch mitteilte.

Keine Biss- und Giftspuren

Die Frau sei bereits wieder wohlauf. Es gebe weder die sonst typischen Bissspuren noch eine Reaktion auf das Gift. Die Niederösterreicherin habe das Tier auch nicht gesehen, meinte der Sprecher. (APA, 31.7.2013)

 

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