Soldaten kämpfen in thailändischem Urlaubsparadies gegen den Ölteppich

Ansichtssache31. Juli 2013, 12:33
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Mit Schaufeln, Barrieren und Chemikalien soll die Ferieninsel, die 150 Kilometer von Bangkok entfernt liegt, gesäubert werden

Thailand sieht sich mit dem drittgrößten Ölunglück in der Geschichte des Landes konfrontiert. Das Loch in einer lecken Pipeline des staatlichen thailändischen Ölkonzerns PTT ist zwar gestopft, doch der Kampf gegen den Ölteppich am Strand der beliebten Ferieninsel Ko Samet geht weiter. Insgesamt waren nach ersten Schätzungen 50.000 Liter Rohöl ausgetreten.

Soldaten sind mit Schaufeln, Kübeln und Abpumpgeräten im Einsatz, um den hunderte Meter weit verschmutzten Strand zu säubern. Barrieren aus Löschpapier am Land und im Wasser sollen den Ölfilm absaugen. Eine Sisyphusarbeit, da das Meerwasser immer neue Ölmengen anspült. Zudem versprühen Flugzeuge Chemikalien, um das Öl zu binden. Die Umweltorganisation Greenpeace forderte am Dienstag ein Ende aller Ölbohrungen im Golf von Thailand.

Die kleine Insel Ko Samet liegt etwa 150 Kilometer von Bangkok entfernt und ist vor allem bei Wochenendurlaubern aus der Hauptstadt beliebt. Sie beherbergt im Jahr rund eine Million Besucher. (jus, derStandard.at, 31.7.2013)

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