US-Aufseher prüfen Banken-Rohstoffhandel

31. Juli 2013, 09:35
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Ob Geldhäuser Öltanker und Metall-Lager besitzen und zur gleichen Zeit mit Rohstoffen handeln dürfen, wird untersucht

Washington - Die US-Börsenaufsicht SEC will den Handel mit Rohstoffen unter die Lupe nehmen. SEC-Chefin Mary Jo White sagte am Dienstag bei einer Anhörung vor dem Bankausschuss des Senats, dass sich die Behörde die Rohstoff-Geschäfte der Finanzinstitute näher ansehen wolle. Man müsse sich fragen, ob es Geldhäusern erlaubt sein könne, Öltanker und Metall-Lager zu besitzen und zur gleichen Zeit mit Rohstoffen zu handeln. Unter dem wachsenden Druck der Aufsichtsbehörden zieht sich die US-Investmentbank JP Morgan Chase überraschend aus dem Geschäft mit physischen Rohstoffen zurück.

JPMorgan, Goldman Sachs und Co. sollen etwa den Aluminiumpreis künstlich in die Höhe getrieben haben.

Experten warnen, dass eine Beteiligung der Banken an dem Geschäft mit physischen Rohstoffen den Wettbewerb verzerren und ein Risiko für das Finanzsystem darstellen könnte. Die US-Notenbank will ihren Beschluss aus dem Jahr 2003 überprüfen, der den Banken den Einstieg in dieses Geschäft ermöglicht. (APA, 31.7.2013)

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    JPMorgan, Goldman Sachs und Co. sollen etwa den Aluminiumpreis künstlich in die Höhe getrieben haben.

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