Wikileaks-Informant Manning droht keine Todesstrafe

30. Juli 2013, 19:38
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US-Obergefreiter in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen

Ein US-Militärgericht in Fort Meade hat den Wikileaks-Informanten Bradley Manning im schwerwiegendsten Anklagepunkt der Unterstützung des Feindes für "nicht schuldig" befunden. Damit droht ihm keine Todesstrafe. Der Obergefreite der US-Armee habe aber gegen Spionage-Gesetze verstoßen, entschied das Militärtribunal in Fort Meade am Dienstag.

In 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen

Richterin Denise Lind sprach den 25-jährigen Obergefreiten insgesamt in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig. Militärrichterin Denise Lind wird ab Mittwoch über das Strafmaß entscheiden.

Manning räumte die Weitergabe der Daten ein

Manning hatte während seiner Stationierung im Irak zwischen November 2009 und Mai 2010 hunderttausende Geheimdokumente von Militärrechnern heruntergeladen und der Enthüllungsplattform Wikileaks zugespielt. Er räumte die Weitergabe der Daten ein, den Hauptvorwurf der Feindesunterstützung bestritt er aber. (APA, 30.7. 2013)

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    Unterstützerin von Bradley Manning vor Fort Meade

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