Mineralöl: Weniger verfahren, mehr verheizt

30. Juli 2013, 11:34
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Minus fällt bei Treibstoffen gering und bei Kerosin groß aus. Der harte Winter ließ den Heizbedarf stark steigen

Wien - Der Mineralölverbrauch ist im 1. Halbjahr 2013 zurück gegangen, wobei es insbesondere bei Benzin und Kerosin ein deutliches Minus gab. Dafür legte der Heizölverbrauch aufgrund des langen Winters deutlich zu. "Der lange Winter hat sowohl einen negativen als auch einen positiven Effekt auf den Absatz von Mineralölprodukten ergeben. Einerseits hat die lang anhaltende kalte Witterung zu einem Verbrauchsrückgang bei Benzin und Diesel beigetragen, andererseits mussten die Menschen länger heizen", kommentierte Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie, am Dienstag die Zahlen.

Dieselverbrauch nahezu konstant

Der Verbrauch von Ottokraftstoffen sank im 1. Halbjahr um 7,4 Prozent auf 770.000 Tonnen. Bei Diesel betrug der Rückgang 1,2 Prozent (2.940.000 Tonnen). Insgesamt betrachtet ergibt sich dadurch ein Rückgang bei Kraftstoffen um 2,5 Prozent. Zwei Drittel des verkauften Treibstoffes wurden über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz (2.515 Tankstellen) und ein Drittel, fast ausschließlich Diesel, im Großkundengeschäft abgesetzt. Darunter fallen vor allem LKW, Baumaschinen und landwirtschaftliche Geräte wie Traktoren.

Der Heizöl Extraleicht-Absatz erhöhte sich um 13,2 Prozent auf 670.000 Tonnen. Beim insbesondere im Straßenbau eingesetzte Bitumen betrug der Verbrauchsrückgang 12,2 Prozent (134.000 Tonnen). Der Verbrauch von Flugturbinentreibstoff sank im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2012 um 8,7 Prozent auf 315.000 Tonnen. (APA, 30.7.2013)

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    Es wurde weniger getankt - der kalte Winter dämpft die Fahrfreude.

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