Fernost-Börsen überwiegend im Plus

30. Juli 2013, 11:54
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Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag überwiegend im Plus tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 1,53 Prozent auf 13.869,82 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 0,48 Prozent auf 21.953,96 Einheiten. Der Shanghai Composite zog um 0,70 Prozent auf 1.990,06 Punkte hoch.

Der FTSE Straits Times Index schloss in Singapur bei 3.245,45 Zählern mit einem Plus von 0,26 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab hingegen leicht um 0,03 Prozent auf 5.026,30 Einheiten nach.

In Japan sorgten gute Daten vom Arbeitsmarkt für ein klares Plus: Die Arbeitslosenquote sank im Juni erstmals seit der globalen Finanzkrise 2008 unter die Marke von vier Prozent. Zudem half der Yen, der seine jüngste Aufwärtsbewegung gegenüber dem Dollar unterbrochen hatte. Die stärker als erwartet gesunkene Industrieproduktion machte sich dagegen nicht weiter bemerkbar.

In China konnten sich die Märkte moderat erholen. Ein Aktienstratege verwies auf Maßnahmen der chinesischen Notenbank zur Erhöhung der Liquidität als Kursstütze. Zum Wochenauftakt hatte die Nachricht belastet, dass China versucht, den Kreditboom zu zügeln, und dafür die ausufernden Schulden seiner lokalen Regierungen unter die Lupe nimmt. Finanzwerte legten nun mit den Meldungen zu. China Minsheng Banking verbuchten ein Kursplus von 2,3 Prozent.

Die Aktien des exportstarken japanischen Autobauers Toyota profitierten mit plus 2,88 Prozent vom schwächelnden Yen. Die Titel der Konkurrenten Honda legten um 0,95 Prozent zu. Bei Daiwa Securities sorgten besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen für ein Kursplus von 3,33 Prozent. Die Aktien des Milchprodukte-Herstellers Yakult Honsha schossen nach der Bilanzvorlage um 17 Prozent hoch.

Shangri-La Asia sackten um sechs Prozent auf 12,20 Hongkong Dollar ab. Der Hotelbetreiber erwartet für das Halbjahr ein deutliches Minus beim Nettogewinn. Vor allem am chinesischen Festland werden Rückgänge gesehen. (APA, 30.7.2013)

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